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Begriff des Wildes

Wild im Sinne der Wildbiologie umfasst die Gesamtheit der auf der Erde vorkommenden jagdbaren Landwirbeltiere, zum Unterschied von fischbaren (Fische) oder sammelbaren (Schnecken, Frösche, Insekten) Tieren. Nach Jagdrecht gelten als Wild die „jagdbaren wildlebenden Tiere“,[1] also die in den jagdrechtlichen Vorschriften aufgelisteten Arten. Wild nach dieser Definition bleiben selbst die Arten, die nach dem Jagdrecht ganzjährig geschont werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz regeln Jagdgesetze und -verordnungen die Jagd (und als Teilbereich davon die Hege). Diese jagdrechtlichen Vorschriften enthalten einen abschließenden Katalog der jagdbaren Tiere und geben dem Begriff Wild damit seine Legaldefinition.

Einteilung des Wildes:
Im Jagdrecht und in der jagdlichen Praxis wird das Wild folgendermaßen unterschieden (hierbei treten Überschneidungen auf): Haarwild und Federwild: Zum Haarwild zählen die dem Jagdrecht unterliegenden Säugetiere. Als Federwild werden die dem Jagdrecht unterliegenden Vögel bezeichnet. Schalenwild: Das Schalenwild umfasst die dem Jagdrecht unterliegenden Paarhufer (Hornträger, Geweihträger und das Schwarzwild, die Wildschweine) – deren Klauen werden in der Jägersprache als ‚Schalen‘ bezeichnet. Hochwild und Niederwild: Zum Hochwild zählt nach Jagdrecht alles Schalenwild mit Ausnahme des Rehwildes. Weiterhin gehören das Auerwild, der Steinadler und der Seeadler zum Hochwild. Früher gehörten regional auch andere Tierarten wie Bär, Luchs, Kranich oder Fasan dazu. Alles übrige Wild gehört zum Niederwild. Der Begriff Hochwild ist historisch entstanden. Er bezeichnete Wild, dessen Jagd besonders geschätzt wurde und die deshalb dem hohen Adel (Hohe Jagd) vorbehalten war. Das Niederwild durfte hingegen auch von anderen Personengruppen bejagt werden (Niedere Jagd). Im jagdlichen Sprachgebrauch wird zusätzlich regional unterschieden nach Raubwild: die dem Jagdrecht unterliegenden Raubtiere (Carnivora), Greifvögel und der Kolkrabe Großwild: besonders starkes Wild wie Dickhäuter (kein zoologischer Begriff), Großkatzen, Wisent, Bären Ballenwild: die zum Niederwild gehörenden Tierarten Feldhase und Wildkaninchen Rauhwild: alle Pelztiere (‚Rauh‘ ist ein altes Wort für Fell, vergl. Rauchwaren)

Quelle: Seite „Wild“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Juli 2014, 11:57 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wild&oldid=132108036 (Abgerufen: 22. Oktober 2014, 12:46 UTC)

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